Wohnmobil mit Kindern: 4 goldene Regeln für das Camping mit Kleinkind

Wohnmobil mit Kindern: 4 goldene Regeln für das Camping mit Kleinkind

Ein Urlaub im Wohnmobil ist für Kinder ein tolles Erlebnis, denn: Die Kids können nach Herzenslust an der frischen Luft toben und haben alles, was sie brauchen – von Spielzeug bis zur Kleidung – immer im Wohnmobil dabei. Außerdem könnt ihr jederzeit einfach weiterfahren, wenn es euch an einem Ort nicht mehr gefällt. Mit unseren vier Tipps wird der Wohnmobil-Urlaub für euch und euer Kind zu einer schönen Erfahrung.

Wohnmobil mit Kindern – Regel Nr. 1: Wohnmobile kennenlernen

Mama und Kleinkind beim Camping in Skandinavien

Für einen entspannten Wohnmobil-Urlaub mit Kleinkind, ist es wichtig, dass sich euer Kind im Camper wohlfühlt. Um euch an das Thema heranzutasten, könnt ihr zum Beispiel erstmal eine Camper-Messe besuchen. Eine Möglichkeit ist auch, bei Wohnmobil-Vermietern anzufragen, ob ihr mal für 30 Minuten einen Camper “besichtigen” dürft. Je mehr Zeit ihr euch für die Eingewöhnung nehmt, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Nachwuchs sich mit dem Wohnmobil-Urlaub anfreundet. 

Kurze Probetrips über das Wochenende sind schwer zu finden, da die meisten Wohnmobil-Vermieter wegen der aufwendigen Bereitstellung, Einweisung und Rücknahme von Wohnmobilen eine Mindestmietdauer von 4-5 Nächten oder einer Woche veranschlagen.

Tipp: Je nach Wohnmobilvermietung habt ihr während des Buchungsvorgangs die Möglichkeit, einen Kindersitz als Zubehör zu wählen (gegen Gebühr). Die meisten Airlines erlauben die kostenlose Mitnahme eines eigenen Kindersitzes, wenn ihr also ausreichend Platz habt, könnt ihr auf diese Weise sparen.

Wohnmobil mit Kindern – Regel Nr. 2: Den besten Standort wählen

Wählt einen Campingplatz mit einem guten Angebot für Kinder, am besten mit Indoor- oder überdachten Spielplätzen für Regenwetter. So sind die Kleinen bei jedem Wetter beschäftigt.

Versucht außerdem einen Stellplatz neben einem Spielplatz, Buddelloch etc. zu ergattern. Dann können die Eltern die Kids vom Wohnmobil aus im Auge behalten.

Tipp bei schlechtem Wetter: Dampfbahnen! Gerade Museumsbahnen sind manchmal nicht gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen; hier ist das Wohnmobil eine gute Anreisemöglichkeit. Außerdem sind ein warmes Mittagessen und ein Bett für die Mittagspause direkt dabei. Eine gute Übersicht mit Terminen in ganz Deutschland gibt es unter www.eisenbahn-planer.de. Wer sich an Flüssen aufhält, kann bei Regenwetter auch eine Schifffahrt unternehmen.

Wohnmobil mit Kindern – Regel Nr. 3: Flexible Pläne machen

Junge Familie mit einem Kleinkind beim Camping

Bei der Tagesplanung im Wohnmobil-Urlaub mit Kindern könnt ihr es ruhig und entspannt angehen lassen. Achtet darauf, nur kurze Fahrzeiten einzuplanen und macht regelmäßig Pausen zum Spielen und Ausruhen. Außerdem kann es sinnvoll sein, länger an einem Standort zu bleiben, bevor ihr zum nächsten Ziel aufbrecht.

Auch bei der Freizeitgestaltung ist weniger mehr. Nehmt euch an einem Tag nur ein paar Attraktionen vor und plant für jede Aktivität lieber etwas mehr Zeit ein. Am besten habt ihr immer zwei Pläne für jeden Tag, und zwar einen für Regen und einen für schönes Wetter. Den Wetterbericht zu verfolgen, kann ebenfalls nicht schaden, vor allem in Ländern, in denen es häufiger mal nass wird.

Wohnmobil mit Kindern – Regel Nr. 4: Das richtige Spielzeug

Damit Kleinkinder sowohl im Wohnmobil als auch im Freien ausgelassen spielen können, darf das geliebte Spielzeug natürlich nicht fehlen – Sandspielzeug und Laufrad für sonnige Tage, Puzzles und Memory-Spiele für Regentage im Camper und kleine Bücher und Spielfiguren für die Fahrt zum nächsten Stellplatz. So wird es garantiert nicht langweilig.

Fazit: So wird der Wohnmobil-Urlaub mit Kindern zum Erfolg

Lächelndes Baby auf dem Arm der Mama in skandinavischer Landschaft

Beim Wohnmobil-Urlaub mit Kindern ist die richtige Vorbereitung das A und O. Wenn ihr euer Kind an den Camper gewöhnt und einen Stellplatz mit genug Beschäftigungsmöglichkeiten gefunden habt, sind das die besten Voraussetzungen. Eine Liste mit Aktivitäten, die ihr im Urlaub erleben möchtet, kann nicht schaden. Aber bleibt flexibel, falls sich doch etwas ändert. Die Hauptsache ist, dass sich Eltern und Kinder wohlfühlen.